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Suche nach Mavis

Vor der Suche

Jaimee Lee Stark, meine damalige Freundin, und ich haben uns im Januar 2021 kennengelernt und sind recht schnell zusammengekommen. Ihre Mutter setzte sie damals vor die Wahl, sich mit mir zu treffen oder zuhause zu bleiben. Das Treffen würde jedoch bedeuten, dass sie dort kein Zuhause mehr hätte. Jaimee hatte sich gegen den Willen ihrer Mutter mit mir getroffen und ist sozusagen an diesem Abend bei mir eingezogen. Ich habe damals noch mit meinem jüngeren Bruder und meiner alleinerziehenden Mutter in einer kleinen Mietwohnung gewohnt. Jaimee war derzeit in der Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten, ich habe zu der Zeit eine Lehre zum Glaser gemacht. Sie hat sich weder im Haushalt eingebracht noch sich an anfallenden Kosten beteiligt. Die Situation hat bei allen Beteiligten für Frust gesorgt, also sind wir im Juni 2021 in eine eigene Wohnung im gleichen Ort gezogen. Dort hin hatte sie sich mit mir umgemeldet. Wir hatten vereinbart, dass ich jegliche Fixkosten wie Lebensmittel, Kleidung usw. übernehme und sie sich um die Miete kümmert. So hätten wir trotz niedriger Azubi-Vergütung die Kosten decken können. Die Beziehung hatte wie viele andere Beziehungen ihre Höhen und Tiefen. Seit etwa April 2022 war Jaimee aufgrund der Schwangerschaft im Beschäftigungsverbot. Etwa seit dieser Zeit hat sich unser Verhältnis verschlechtert. Sie hat sich weder um sich selbst, noch um den Haushalt, Kindergeld oder die Zeit nach der Geburt gekümmert und ist im Juni 2022 zurück zu ihrer Mutter gezogen ohne mich zu informieren. Ich habe mich sehr über die Schwangerschaft gefreut, aber Jaimee wollte nicht, dass ich sie zu Frauenarzt Terminen begleite oder sie sonst wie unterstütze. Zum Entbindungstermin bzw. für die Wochen danach hatte ich meinen gesamten Jahresurlaub genommen. Sie blieb jedoch für die Zeit des Wochenbetts bei ihrer Mutter wohnen und zog erst danach mit unserer Tochter, Mavis Kalani Stark, zurück in die gemeinsame Wohnung. Ich hatte mich jedoch ca. im Mai 2022 offiziell zu meinem Vater umgemeldet. Jaimee hatte mich überzeugt, so könnte sie besser Anträge, z. B. auf Wohngeld stellen. Im September wurde ich dann von der Vermieterin darauf angesprochen und sie informierte mich, dass die Miete im Rückstand ist. Als ich Jaimee darauf ansprach, bat sie mich nichts zu überweisen und versprach mir sich darum zu kümmern. Am Tag der Geburt wollte sie mich explizit nicht dabei haben und hat als Vater unbekannt angegeben. Von Anfang an habe ich versucht meine Tochter so oft es geht zu sehen und mich um sie zu kümmern. Im Wochenbett hat Jaimees Mutter sämtliche Aufgaben wie füttern und wickeln übernommen, da sie selbst die Tage auf der Couch mit schlafen verbracht hat. Ich war besorgt, weil sie so wenig Interesse an unserem Kind gezeigt hat und hab ihr mehrfach angeboten professionelle Hilfe zu suchen, was sie jedoch abgelehnt hat. Seit Dezember 2022 haben wir also zu dritt in unserem Heimatort Reimsbach gewohnt. Sie kümmerte sich damals ausreichend um Mavis und den Haushalt während ich meine Ausbildung machte und einen Nebenjob bei einer Kartbahn hatte. Im Januar kam für mich überraschend die Kündigung sowie Zwangsräumung von der Vermieterin. Erst danach darauf angesprochen meinte Jaimee sie hätte kein Geld mehr für die Miete gehabt. Wir sind dann sehr überstürzt nach Rohrbach, Sankt Ingbert, Saarland gezogen, da wir dort sehr schnell eine Wohnung bekommen haben. Schon beim Umzug half Jaimee nicht. Weder wurden von ihr Kisten gepackt noch leichte Sachen in die Autos bzw hoch in die neue Wohnung getragen. Sie beaufsichtigte ausschließlich Mavis, während meine Mutter, ihr Mann, mein Bruder und ich etliche Kisten schleppten. Darauf angesprochen, dass sie sich mit meiner Mutter abwechseln könne Mavis während des Umzugs zu betreuuen, da dieser durch den Zeitdruck extrem kräftezehrend war, brach sie in Tränen aus und begann widerwillig zu helfen.  Als der Umzug überstanden war meldete ich mich nach Rohrbach um, sie jedoch nicht. Von unserer Adresse in Reimsbach aus wurde sie dann nach einiger Zeit als nach unbekannt verzogen gemeldet. In der neuen Wohnung ging es dann in allen Belangen stetig schlechter. Ich war in der Ausbildung und hatte noch einen Teilzeizjob an der Tankstelle. Das bedeutet ich war von 6 bis 17 Uhr und von 18 bis 23 Uhr aus dem Haus. Über die Babykamera (Bewegungssensor) bekam ich meist erst gegen 14 Uhr eine Benachrichtigung. Nachmittags merkte ich dann oft, dass die Windel noch gar nicht oder seit Stunden nicht gewechselt wurde. Heute weiß ich, dass ich spätestens hier hätte handeln müssen. Damals dachte ich alles alleine balancieren zu können. Leider ist mir im dieser Phase nicht bewusst gewesen, dass Jaimee uns drei vollständig isoliert hatte. Sie wollte keinerlei Hilfe von außen . Weder durch ihre Mutter, durch meine Mutter, Entlastung durch einen Kindergartenplatz oder andere Möglichkeiten wie eine Familienhilfe. Sie hat weder für sich noch für Mavis Kindergeld beantragt und sich bei der Arztpraxis ihrer Ausbildung auch nicht mehr gemeldet, wodurch sie diese verlor. In den 9 Monaten in denen wir zusammen gewohnt hatten hatte sie ihre Kleider nie in die Schränke geräumt. Diese lagen bis zu meinem Auszug in den selben Säcken wie beim Einzug. In der Zwischenzeit hatte ich sie oft darauf angesprochen mich nachträglich als Vater eintragen zu lassen, was sie jedoch immer abgelehnt hat. Mittlerweile habe ich herausgefunden, dass es die Möglichkeit einer Vaterschaftsanerkennung per Gericht gibt, jedoch wusste ich ja, dass sie offizielle Briefe (bspw. Krankenkasse, Mahnungen) nie geöffnet hat.

Tag des Verschwindens

Am 07.03.2024 verließ Jaimee mit unserer Tochter Mavis unsere Wohnung, nachdem ich ihr wenige Tage zuvor mitgeteilt hatte, dass ich pleite bin. Beide sind seitdem unauffindbar. Nachts war mir schon aufgefallen, dass sie sich anders verhält als sonst. Sie saß stundenlang im Bad und hat ungewöhnlich lange ihre Haare gekämmt/sich zurecht gemacht. Da es mir nicht gut ging und ich sehr müde war hatte ich der Sache keine größere Bedeutung beigemessen. Am Morgen ging es mir nicht besser aber Jaimee beharrte darauf, dass ich zur Arbeit gehe. Da ich Fieber hatte blieb ich jedoch zuhause. Ich merkte zwar, dass sie Sachen nach unten trägt (wir wohnten im Dachgeschoss), dachte aber auch hier sie würde sich um die Wäsche kümmern, da Waschmaschine im Keller stand. Also schlief ich zwischendurch öfter ein. Als ich später wach wurde fand ich eine leere Wohnung vor. Zunächst suchte ich in Rohrbach nach ihr nachdem sie auf meine Anrufe und Nachrichten nicht reagiert hatte. Als ich sie nicht finden konnte und keiner ihrer Freunde, Bekannten und Familie von ihr gehört hatte rief ich meine Mutter an. Sie fuhr gleich mit mir zur Polizei um eine Vermisstenanzeige aufzugeben. Dies tat ich beim zuständigen Beamten bei der Polizeiinspektion in Sulzbach. Er teilte mir mit, dass sich meine Freundin als Erwachsene aufhalten könne wo sie wolle, jedoch für Mavis eine Anzeige aufgenommenen wurde. Am selben Tag sind wir dann zum zuständigen Jugendamt in Homburg gefahren um dieses von der Sachlage in Kenntnis zu setzen.

Suche (bisher)

In den folgenden Wochen war ich absolut am Boden und arbeitsunfähig. Die erste Zeit über kontaktierte drei mal pro Tag die Telefonseelsorge, bis mein Therapeut einen freien Termin hatte. Trotz der extremen emotionalen Belastung habe ich zeitnah einen Anwalt kontaktiert. Er vertritt mich bis heute in dieser Sache, jedoch sind ihm ohne gerichtsfähige Adresse gänzlich die Hände gebunden. So passierte die ersten Monate in dieser Hinsicht wenig. Meine Glaserlehre konnte ich erfolgreich abschließen, wurde jedoch nicht übernommen. Nachdem ich einen neuen Job gefunden hatte suchte ich eine Wohnung in dessen Nähe. Beim Umzug kamen erneut so viele Dinge ans Licht, dass ich es kaum ertragen konnte die Wohnung auszuräumen. Ich habe Kontoauszüge aus der Zeit gesehen in der sie angeblich kein Geld für die Miete hatte. Auf ihrem Girokonto waren jedoch 2.000 Euro. Ein Brief von der AOK, dass sie nicht weiter versichert ist, sollte sie sich nicht zurück melden. Ihre Krankenkassenkarte, den Mutterpass, ihren Impfausweis, den Entlassungsbrief aus dem Krankenhaus, alte Zeugnisse, Abmahnungen aus ihrer Ausbildung und sämtliche andere Dokumente hatte sie zurück gelassen. Im Mutterpass habe ich gesehen, dass nicht einmal die Hälfte der U-Untersuchungen durchgeführt wurde. Abgesehen davon fand ich versteckt hinter Schränken und unter Möbeln Kleidung von Mavis in Müllsäcken, die voll von getrocknetem Erbrochenen und Fäkalien war. Im Februar 2025 hatte ich die Kraft eine öffentliche Suchaktion in social media zu starten bzw. wurde ich damals sehr von Freunden der Familie unterstützt. Sie posteten vor allem in Gruppen die vermisste Menschen suchen. Um eine offizielle Vermisstenanzeige teilen zu können wandte ich mich erneut an die Polizeiinspektion in Sulzbach. Dort kam es zum Schock. Der entsprechende Beamte klärte mich auf, dass keine Vermisstenanzeige zu Mavis Kalani Stark existiere. Dadurch dass ich nicht als Vater eingetragen bin könnten sie nichts für mich tun. Ich habe nachgefragt, ob es keine Möglichkeit gäbe wenigstens die Vernachlässigung anzuzeigen, worauf ich die Info erhielt die Beweise seien nun veraltet. In diesem Moment war ein neuer Tiefpunkt erreicht, da man sich von dem Beamten rückblickend absolut nicht ernst genommen gefühlt hat. Nach kurzet Zeit tauchte dann plötzlich ein neu angelegtes Facebook Profil in Jaimee und Mavis' Namen auf. Hier wird behauptet es ginge beiden gut und die Mutter sei mit Polizei und Jugendamt in Kontakt. Zunächst war die Freude riesig Mavis ,,gefunden" zu haben. Ich habe umgehend meinen Anwalt kontaktiert. Dieser Wiederum bat beim zuständigen Jugendamt in Merzig um die Adresse von Jaimee Lee Stark. Die zuständige Mitarbeiterin beteuerte jedoch diese nicht zu haben. Die Polizei bestätigte daraufhin erneut, das Jugendamt Merzig sei in Kontakt mit der Mutter. Die Sache begann sich im Kreis zu drehen und alle Hinweise verliefen sich im Sande. Auffällig ist zudem, dass auf Jaimees altem Facebook Profil keinerlei Veränderung stattfindet. Dort hat sie weiterhin ein Bild von uns beiden drin und unseren Jahrestag angegeben. Das macht mich extrem stutzig. Jetzt sehe ich keine andere Möglichkeit mehr als zu versuchen so viel öffentliche Aufmerksamkeit wie möglich herzustellen. Ich mache mir große Sorgem um das Wohlergehen meiner Tochter. Mit meiner Exfreundin habe ich abgeschlossen. Ich will weder wissen wo sie wohnt noch etwas, abgesehen von den Dingen die unsere Tochter betreffen, mit ihr zu tun haben. Lediglich mein Anwalt braucht die Adresse, um die Unterlagen zur Vaterschaftsanerkennung versenden zu können.

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E-Mail: Dustinwirtz@wo-ist-mavis.de

Anschrift: Postfach 50 32, 66836 Schmelz

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